Rekordverlust: Sharp wechselt Strategie

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Wegen der Flaute im TV-Segment versucht das in Osaka ansässige Unternehmen durch Umrüstung der Produktionslinie doch noch auf die Erfolgsspur abzubiegen. Dafür nimmt der IT-Hersteller allerdings Kosten von zirka einer Milliarde Euro in Kauf. Die IGZO-Technik soll die Wende bringen.

Mal eben so einen Umbau der Produktlinie umzusetzen ist nicht nur schwierig, er kosten viel Geld. Bisher war nur Apple gut genug, solche Mammut-Aufgaben zu bewältigen. Sharp machte es dennoch und investierte dafür 1,1 Milliarden Euro. Laut einer Mitteilung des Konzerns führte das zusätzlich zu einem Rekordverlust von 3,5 Milliarden Euro. Wie heise.de berichtet, wurden diese Einbußen bereits vor zwei Wochen erwartet. Schuld ist neben Umbau aber auch die Solartechnik – die Sparte musste mit 18,7 Prozent Umsatzrückgang klar kommen.

Die Kehrtwende soll die so genannte IGZO-Technik bringen. Sie bietet nach eigenen Angaben bessere Bildqualität trotz immer dünneren Bildschirmen. Zudem soll der niedrige Stromverbrauch Auftraggeber wie Apple anlocken.

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2 Kommentare

  1. Gut, dass Samsung die Wende geschafft hat und die LCD-Sparte so langsam wieder läuft…

    Sharp muss sich beeilen um nicht den Anschluss zu verlieren.

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