RIM: Der Blackberry-Hersteller erwägt Aufspaltung

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RIM zieht wahrscheinlich seine letzten Optionen. Der angeschlagene Blackberry-Hersteller Research In Motion will sich angeblich aufspalten. Das Smartphone-Geschäft könnte sogar verkauft werden. Laut der Sunday Times will sich der Konzern so vor der Konkurrenz iOS von Apple und Android retten.

Der große Verlierer der Mobilfunkbranche ist zweifelsohne Research In Motion, kurz RIM. Der Marktanteil seines Blackberrys sinkt und sinkt. Um gegen das iOS von Apple und Android bestehen zu können, will sich der Konzern offenbar aufspalten.

Die Manager überlegen derzeit, die Geräteabteilung sowie die Abteilung des Blackberry-Messenger in zwei andere Unternehmen auszugliedern. Der Clou: RIM soll auch über einen Verkauf der Smartphone-Sparte nachdenken. Das Know-how des Unternehmens inklusive der Patente könnten anderen Unternehmen zumindest nicht schaden. Als Interessenten kämen beispielsweise Amazon und Facebook infrage.

Apple, Google – Partner von RIM?

Eine andere Alternative wäre der Börsengang. Als selbstständiges und abgespaltetes Unternehmen könnte man sich an der Börse anbieten. Zudem soll gegebenenfalls das Messaging-Netzwerk abgestoßen werden. Partner wie Apple oder Google hätte bereits Interesse gezeigt. Das Netzwerk erlaubt den Nachrichtenversand zwischen Blackberrys via Internet und hauseigenem PIN-System.

RIM leidet seit Monaten unter der Konkurrenz des iPhones von Apple oder der Galaxy-Serie von Samsung. Das vergangene Geschäftsjahr schloss RIM mit Gewinn- und Umsatzverlusten.

Via: Reuters

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