Sage-Studie: Mittelstand am Ende?

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Dem Mittelstand geht es immer schlechter. Ein Satz, der immer häufiger gehört oder gelesen werden kann. Eine Studie aus dem Hause Sage bestätigt zumindest Teile dieser seit Jahren geführten Diskussion rund um den Mittelstand. Speziell steigende Energie- und Rohstoffkosten sowie die Angst vor einer wachsenden Inflation werden häufig als Gründe genannt. Das Ergebnis des Business Indexes spiegelt zumindest die Besorgnis von 10.000 befragten Unternehmen wider.

Befragt nach den zukünftigen Aussichten für die globale Ökonomie, gab eine leicht wachsende Zahl an Unternehmen auf einer Skala von 0 bis 100 an, dass sie im Vergleich zum Vorjahr pessimistischer in die Zukunft schaue: Der weltweite Index ging daher auch um einen halben Punkt von 44,47 auf 43,95 Punkte zurück. Glückseligkeit sieht anders aus.

Deutsche Unternehmen sorgen sich um Energie- und Rohstoffpreise

Immerhin: Befragt nach den Aussichten für den eigenen Betrieb verzeichnet der Index immerhin einen Aufwärtstrend. Mit Ausnahme Spaniens (45,75) befinden sich dort alle befragten Länder im positiven Indexbereich über 50 Punkte, wobei die Firmen in Südafrika (64,44), Malaysia/Singapur (64,15) und Kanada (63,65) am optimistischsten sind.

Vor allem deutsche Unternehmen sorgen sich laut Sage um höhere Energie- und Rohstoffpreise: Hierzulande sehen mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmen in diesem Punkt die größte Herausforderung für ihr Geschäft. Im weltweiten Durchschnitt sind es nur 50 Prozent. Ach ja, Griechenland taucht in der Studie nicht auf.

Bildrechte-Teaser: (c) XtravaganT – Fotolia.com

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