Sicherheitstechnik im Einzelhandel

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Die Weihnachtszeit stellt im Einzelhandel traditionell eine der umsatzstärksten Phasen des Jahres dar. Stundenlang wird durch Geschäfte und Einkaufsstraßen flaniert um die passenden Geschenke für seine Liebsten zu finden. Das Fest der Besinnlichkeit lockt aber nicht nur zigtausende Kunden in die Geschäfte und sorgt so für wichtige Umsätze, sondern Weihnachten lockt auch vermehrt Ladendiebe an, die sich in den Menschenmassen sicherer fühlen als während des restlichen Jahres. Aber auch Überfälle treten aufgrund der gut gefüllten Kassen gerade in dieser Jahreszeit gehäufter auf als sonst. Für den Handel stellt das selbstredend einen unangenehmen Nebeneffekt der Weihnachtszeit dar, dem man aber nicht hilflos ausgeliefert ist. Eine weitere Bedrohung ist Vandalismus als Folge intensiven Alkoholkonsums. Die Frage ist wie kann der Handel Ladendiebstahl verhindern? Und das möglichst effizient! Die Antwort lautet durch eine professionelle Sicherheitstechnik im Einzelhandel!

Ladendiebstahl im Einzelhandel: 1,9 Milliarden Euro Verlust

Freunde und Familie liegen einem am Herzen und das will man auch zeigen. Speziell zur Weihnachtszeit. Circa 80 Milliarden Euro (Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/geschenke-fuer-das-fest-handel-erwartet-80-milliarden-euro-weihnachts-umsatz/7526530.html) werden die Deutschen auch heuer wieder im Weihnachtsgeschäft für Smartphones, Bücher, etc. ausgeben. Aber es sind nicht nur Geschenkesuchende, die sich in der Vorweihnachtszeit in den Einkaufsstraßen tummeln. Auch die kriminelle Zunft tritt in dieser Zeit vermehrt auf und sorgt so für einen erheblichen Schaden für den Einzelhandel. Fast ein Prozent des Umsatzes geht dadurch im Einzelhandel pro Jahr verloren. Wobei die Hälfte davon auf Ladendiebe und Überfälle zurückzuführen ist. Im Jahr 2010 belief sich die Summe auf unfassbare 1,9 Milliarden Euro (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/griff-ins-regal-ladendiebstahl-kostet-einzelhandel-milliarden-a-767037.html). Die andere Hälfte der Fehlbestände teilt sich auf kriminelle Mitarbeiter und Buchungsfehler auf.

Youtub-Video von WZ-TV

Die IHK Krefeld klärt auf, wie Ladendiebstähle verhindert werden können.

Präventionsmaßnahmen gegen Ladendiebstahl, Überfälle und Vandalismus
Angesichts dieses unglaublichen Fehlbetrages erscheint es nur selbstverständlich, dass Händler alles unternehmen um die Kriminalität im Einzelhandel einzudämmen. Das reicht von professioneller Warensicherung von diebstahlgefährdeten Waren, über Detektivbüros wie IPS Secure aus München, die sich speziell auf Ladendiebe spezialisiert haben, bis hin zu einer professionellen Videoüberwachung. Ein wichtiger Punkt bei der Vermeidung von Ladendiebstählen stellt die Warensicherung dar. Hier werden Produkte, die besonders diebstahlgefährdet sind – vor allem kleine, hochpreisige Produkte wie Cremen, Kondome, Batterien, etc. – mit speziellen Sicherungen versehen, die bei einem Diebstahl umgehend den Alarm auslösen und somit die Mitarbeiter auf den Diebstahl aufmerksam machen. Ein weiteres probates Mittel gegen Ladendiebstahl, bietet der Einsatz von Überwachungskameras. Eine professionelle Videoüberwachung ermöglicht eine effiziente Aufklärung von Ladendiebstählen und Raubüberfällen. Sie hilft somit Ladendiebe zu überführen und damit einhergehend auch die Kriminalität im Einzelhandel einzudämmen. Darüber hinaus können damit auch schwarze Schafe im eigenen Unternehmen überführt werden, die mehr in die eigene Tasche als zu Gunsten des Unternehmens wirtschaften. Vielleicht noch viel wichtiger als die nachträgliche Aufklärung von Diebstählen und Überfällen ist aber die präventive Wirkung einer professionellen Videoüberwachung. Allein schon die Tatsache, dass in einem Geschäft gut sichtbare Überwachungskameras vorhanden sind, schreckt schon eine Vielzahl an potenziellen Ladendieben ab und erspart dem Einzelhandel somit schmerzliche Verluste. In puncto Vandalismus durch alkoholisierte Jugendliche, wie von der Münchner Abendzeitung beschrieben, kann Videoüberwachung meist nur nachträglich helfen, die Täter zu fassen. Prävention ist hier die Aufgabe von Eltern, Lehrern und Sozialpädagogen. Kinder und Jugendliche sollten rechtzeitig über die Folgen des Alkoholkonsums aufgeklärt werden und wissen, was verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol bedeutet. Ein weiterer sinnvoller Schritt wäre somit das Eindämmen der Flatrate-Angebote in Kneipen und Discotheken. Eine klare und einfache Alternative könnte aber auch eine deutliche Altersbeschränkung für entsprechende Angebote sein. Da aber auch vor allem junge Erwachsene betroffen sind, dürfte die Grenze nicht zu niedrig angesetzt werden. Bereits heute existieren klare gesetzliche Regelungen bezüglich des Alkoholkonsums Minderjähriger und dem Aufenthalt in Gaststätten und Discotheken. Allerdings nutzen Jugendliche zwischen 16 und 18 entsprechende Angebote bis zur erlaubten Grenze von Mitternacht immer häufiger. Ab einem Alter von 16 Jahren dürfen Jugendliche nicht-brandweinhaltigen Alkohol konsumieren, wie etwa Sekt, Wein und Bier. Nicht selten werden in dieser Altersgruppe aber auch deutlich härtere Getränke in Bars getrunken. In diesem Fall liegt es ganz klar in der Verantwortung des Betreibers, den Alkoholmissbrauch zu vermeiden.

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