Sieger-Interview mit InTo MedPharm GmbH!

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1. Können Sie uns Ihre Lösung in drei prägnanten Sätzen beschreiben?
beCEO! ist ein Programm mit dem jeder Mensch leicht die BWL lernen kann. Es verbindet theoretisches Wissen der BWL mit praktischen Entscheidungen. Damit fördert das Programm die Autonomie und das Verständnis für die Betriebswirtschaft, kann aber auch genutzt werden, um dieses Wissen abzufragen, im Recruiting zum Beispiel.

2. Was ist aus Ihrer Sicht das Innovative an Ihrer IT-Lösung?
Die Innovation besteht darin, dass die Unabhängigkeit des Lernens gefördert wird.
Man bestimmt selbst wo und wann man mit unserem Programm lernen möchte.

3. Warum braucht ein Unternehmen eine Lösung wie Ihre und
welche Vorteile bietet sie mittelständischen Unternehmen?
Ob man ein Programm braucht oder nicht entscheidet der Konsument. Es gibt ein sehr bekanntes Tabellenprogramm eines namenhaften Herstellers, das wie ein buntes Fenster aussieht und auch den englischen Namen Fenster trägt. Dieses Programm erleichtert die Verwaltung von Datensätzen und skaliert Werte, Zahlen und Datenpaare übersichtlich in Tabellen. Es lassen sich Summen bilden, man kann die Zahlen kopieren, erweitern und diverse Rechenoperationen vollziehen. Dadurch kann man Zeitlisten, Mitarbeiterlisten, Stundenpläne und vieles mehr erzeugen. Man könnte aber auch alle diese Dinge mit einem Zettel, einem Lineal und einem Stift zu Papier bringen. Es würde nur länger dauern und manchen Menschen an den Rand der Verzweiflung bringen, wenn Sie sich verschreiben oder verrechnen. Deshalb nutzen sehr viele Menschen dieses Programm, denn es erleichtert ihnen sehr viel Arbeit. Man muss jedoch den Umgang erst erlernen. beCEO! kann, wenn es genutzt wird, auch sehr viel Arbeit erleichtern und darüber hinaus sehr viel Kenntnis für den operativen Bereich einer Unternehmung herstellen. Man muss den Umgang aber erst erlernen und sich die Zeit nehmen den Prozess zu verstehen, dann wird das Programm einen Nutzen für den Anwender darstellen.

4. Wie lange dauerte die Entwicklung Ihrer innovativen Lösung und planen Sie weitere Optimierungsmaßnahmen?
Die Entwicklung des Programmes beCEO! dauerte ca. 1 ½ Jahre, wobei wir immer noch Maßnahmen zur Optimierung finden. Aber die großen Maßnahmen die bei uns im Vordergrund stehen, sind eher die Maßnahmen, die das Programm stetig weiterentwickeln und darüber hinaus auch verbessern.

5. Wie wichtig ist für Sie die Teilnahme an Wettbewerben wie dem
INNOVATIONSPREIS-IT und was bedeutet ein solcher Preis für Ihr Unternehmen und Ihre Arbeit?
Wettbewerbe sind für uns sehr wichtig, einerseits um sich seiner eigenen Stärke bewusst zu werden, andererseits um auch ein Gespür für die Konkurrenz zu bekommen. Gerade im Bereich IT ist die Entwicklung dynamisch und stark gekennzeichnet von vielen guten Ideen und Projekten.
Oftmals erfordert jede Umsetzung einer Idee aber auch Mut und Durchhaltevermögen. Gerade bei kleineren Unternehmen ist es schön zu sehen welche Ideen mutig und innovativ umgesetzt wurden. Für uns bedeutet dieser Preis sehr viel, denn wir haben Mut bewiesen, haben uns nicht versteckt hinter den Phrasen, wer weiß ob das klappt etc. und haben beharrlich weiter an unserer Idee gefeilt, um zu bestehen. All das wurde schlussendlich belohnt mit dem Preis für Innovation. Uns zeigt es, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wir blicken weiter entschlossen in die Zukunft.

6. Welche Rolle spielt das Thema „Innovation“ Ihrer Meinung nach
für den Mittelstand?
Innovation ist immer ein geflügeltes Wort für alle Unternehmen, „wir müssen innovativ sein, wir sollten mehr Innovation beweisen… etc.“ Die Firmen, die solche Phrasen dann dreschen, brauchen eigentlich Veränderung, weil sie keine Innovation bewiesen haben. Man kann ein Unternehmen dann mit dem menschlichen Körper vergleichen. Jeder weiß, dass man viel Bewegung braucht, sich gesund und ausgewogen ernähren sollte und auf den Konsum von Alkohol Tabak und Drogen verzichten muss, um langfristig gesund zu bleiben. Es gibt Ausnahmen, Helmut Schmidt zum Beispiel, der hat sein Leben lang geraucht und ist fast 100 Jahre alt geworden. Dennoch werden die wenigsten Menschen dieses Alter erreichen und eher zur Risikogruppe gehören, wenn sie nicht gesund leben, was sehr viel Disziplin erfordert. Ein Unternehmen hat die gleichen Herausforderungen. Viel Bewegung, denn der Markt ist dynamisch. Alkohol, Tabak und Drogen sind die schnellen und windigen Geschäfte zu denen man nein sagen sollte, denn langfristig werden sie dem Unternehmen schaden. Schlussendlich die ausgewogene Ernährung, die in diesem Fall die Gewinne sind. Es gilt, keine großen Bissen und immer viele kleine Häppchen, sonst verschluckt man sich schnell und lieber mal einen Teller voll Essen in den Kühlschrank stellen so schnell wird der nicht schlecht und man kann in dürftigeren Phasen immer noch davon essen. Am Buffet gilt nicht schubsen und drängeln es wird immer wieder nachgefüllt und auch von Resten wird man satt.

7. Wie schafft es Ihr Unternehmen, dauerhaft innovativ zu bleiben?
Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?
Unser Unternehmen ist relativ jung und die Innovation als solche schafft man nicht immer. Wir behalten den Markt im Auge, führen den Dialog mit unseren Kunden und versuchen darüber hinaus auch unser Programm immer wieder kritisch zu reflektieren. Es wird nie vollständig gelingen diese Kriterien umfassend auszufüllen, aber wenn man sich regelmäßig reflektiert und hinterfragt, ist man auf dem richtigen Weg. Unsere Planung für die Zukunft ist im ersten Ansatz die Szenarien des Programmes weiterzuentwickeln und auszubauen. Das Programm richtet sich an Studenten, Azubis, als auch an Fach- und Führungskräfte. Es besteht von unserer Seite aber auch ein berechtigtes Interesse das Programm in Schulen zu tragen, um auch bei Kindern frühestmöglich ein Gespür für monetäre Konzepte und die BWL zu entwickeln.

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