Siegerinterview mit KeyIdentity GmbH!

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1. Ihr Produkt ist Sieger beim INNOVATIONSPREIS-IT 2018. Können Sie uns Ihre Lösung in drei prägnanten Sätzen beschreiben?

Unsere Open-Source-basierte Multi-Faktor-Authentifizierungslösung (MFA) bietet Login- und Transaktionssicherheit „made in Germany“. Durch den Einsatz eines zweiten Faktors für die Authentifizierung können sich Nutzer wie Kunden, Mitarbeiter oder externe Dienstleister schnell, einfach und sicher authentifizieren, sodass ihre digitalen Identitäten deutlich besser geschützt sind als durch Passwörter allein. Unsere MFA-Technologie ist intuitiv nutzbar und lässt sich schnell und einfach bei Unternehmen jeder Größe implementieren – unabhängig von der bestehenden IT-Umgebung.

 

2. Was ist aus Ihrer Sicht das Innovative an Ihrer IT-Lösung?

Unsere MFA-Plattform wird komplett in Deutschland entwickelt und lässt sich mit allen gängigen Authentifizierungstoken ohne Herstellereinschränkung einsetzen – von Hardware- über Biometrie- bis hin zu Software-Token wie SMS-, Push- oder QR-Token. Wir bieten als einer von wenigen MFA-Anbietern am Markt eine Offline-Authentifizierung auf Basis von Push-Token an, die beispielsweise im Flugzeug oder in Hochsicherheitsumgebungen ein gesichertes Login oder Transaktionen ohne Internetverbindung erlaubt. Des Weiteren ermöglichen wir mit unserer Transaktionssicherheit PSD2-konforme Überweisungen und unterstützen damit die Digitalisierung.

Ebenso zeichnet sich unsere MFA-Plattform durch ihre hohe Usability und Skalierbarkeit sowie eine schnelle Implementierung aus: Sie lässt sich flexibel von einem auf tausende von Nutzern skalieren und ist dank diverser Smart-Features ohne viel Aufwand innerhalb eines Tages betriebsbereit statt wie bei Wettbewerbern innerhalb von Wochen. Auch eine Ablöse bestehender Authentifizierungslösungen ist dank der KeyIdentity Soft-Migration bei laufendem Betrieb einfach möglich.

 

3. Warum braucht ein Unternehmen eine Lösung wie Ihre und welche Vorteile bietet sie mittelständischen Unternehmen?

Im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung stehen mittelständische Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Daten und die ihrer Kunden, Mitarbeiter und Dienstleister ausreichend zu schützen. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verschärft diese Anforderung noch einmal zusätzlich. Passwörter allein genügen nicht mehr, wenn es um den Schutz digitaler Identitäten und Transaktionen geht. Mittlerweile sind gestohlene oder schwache Passwörter sogar in 81 Prozent aller Fälle die Ursache für einen Hack. Ein Identity- und Access-Management (IAM) auf Basis einer starken Multi-Faktor-Authentifizierung minimiert dieses Risiko, da zusätzlich zum klassischen Passwort ein oder mehrere weitere Berechtigungsnachweise abgefragt werden, die nur der autorisierte Nutzer wissen oder besitzen kann. Bei unserer MFA-Lösung, die wir gezielt für Unternehmen jeder Größe anbieten, profitieren Anwender nicht nur von einer leichten Handhabung. Durch die effiziente Implementierung und Smart-Features wie Auto-Assignment, Auto-Enrollment von Token, Auto-Synchronisierung sowie eingebaute Lost-Token-Szenarien werden auch der Aufwand für die Unternehmens-IT und operationale Kosten erheblich reduziert. Ein weiterer Vorteil: Durch den Open-Source-Ansatz lässt sich Industriespionage aufgrund von kryptografischen Hintertüren ausschließen.

 

4. Wie lange dauerte die Entwicklung Ihrer innovativen Lösung und planen Sie weitere Optimierungsmaßnahmen?

Wir investieren kontinuierlich in die Weiterentwicklung und Optimierung unserer Multi-Faktor-Authentifizierungslösungen. Aktuell erweitern wir unser Portfolio in Richtung einer umfassenden Identity- und Access-Management-Plattform, die wir voraussichtlich noch in diesem Jahr launchen werden. Mit dieser Lösung soll es möglich sein, die digitale Identität zu verwalten, automatisch zu provisionieren sowie toxische Berechtigungen zu vermeiden. Mit dem Anlegen eines Benutzers oder bei Änderungen seiner Funktion werden automatisch alle Zugänge, die dieser besitzt, entsprechend modifiziert, sodass der Nutzer genau die Rechte hat, die er benötigt – nicht mehr und nicht weniger.

 

5. Wie wichtig ist für Sie die Teilnahme an Wettbewerben wie dem INNOVATIONSPREIS-IT und was bedeutet ein solcher Preis für Ihr Unternehmen und Ihre Arbeit?

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit diesem renommierten Award. Für uns ist der INNOVATIONSPREIS-IT eine großartige Anerkennung unserer Arbeit. Er unterstreicht, dass unsere Multi-Faktor-Authentifizierungslösungen den Nerv der Branche treffen, höchste Anforderungen erfüllen und dass wir wortwörtlich ausgezeichnet im Wettbewerb positioniert sind.

 

6. Welche Rolle spielt das Thema „Innovation“ Ihrer Meinung nach für den Mittelstand?

Der Mittelstand ist der Motor der deutschen Wirtschaft, allein schon durch den Umsatz und das Volumen an Produkten, die hier tagtäglich gefertigt und exportiert werden. Ebenfalls ist der Mittelstand der größte Arbeitgeber hierzulande, der damit auch am meisten für die Innovationskraft von Mitarbeitern leistet. Ohne fortschreitende Innovation kann dieser Motor langfristig ins Stocken geraten. Daher ist es umso wichtiger, die mittelständischen Unternehmen dabei zu unterstützen, wettbewerbsfähig zu bleiben – und ihr einzigartiges Know-how sowie die Daten ihrer Kunden, Mitarbeiter und Partner vor Missbrauch zu schützen. Und genau dazu wollen wir mit unserer Technologie beitragen.

 

7. Wie schafft es Ihr Unternehmen, dauerhaft innovativ zu bleiben? Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?

Wir sind stolz darauf, unseren Kunden eine wirkliche „IT-Security made in Germany“ zu bieten. Unsere Technologie wird von Anfang bis Ende in Deutschland entwickelt und gehostet. Auch unser Kundenservice und Support sind hier angesiedelt. Für uns sind das Know-how im deutschen Markt und die Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern wichtige Schlüsselfaktoren, um dauerhaft innovativ zu sein. Dank der Expertise unseres hochqualifizierten und erfahrenen Teams sind wir bestens aufgestellt, um auch künftig zukunftweisende Lösungen zu entwickeln.

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