Social Media: Monitoring via Twittercounter

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Die CDU hat es mit ihrem Twitter-Account @cdu_news geschafft: Followers eingekauft (womöglich) und dafür einen soliden Shitstorm erhalten. Via Twittercounter fiel die Schnäppchenjagd auf. Grund genug, sich das Social-Media-Werkzeug anzuschauen. Neben einem guten Überblick über Followers, bietet die Seite schöne Vergleiche zu anderen Twitter-Nutzern.

Hat die CDU Followers eingekauft? Zumindest ist das die Schlagzeile in allen Social-Media-Kanälen. Obwohl noch unklar ist, wer dafür die Verantwortung übernimmt, verpönt ist es allemal. Die CDU selbst streiten die Vorwürfe ab. Per Twitter ließ die Partei verlauten, dass sie „zu keinem Zeitpunkt und für keines ihrer Angebote den Kauf von Followern beauftragt hat“. Doch auf der Seite Twittercounter lässt sich sehr gut nachvollziehen, wie die knapp 5.000 Follower hinzukamen. Aus gegebenem Anlass stelle ich die Seite, inklusive einiger Features, vor.

Übersichtlicher Aufbau

Surft der Nutzer die Seite an, fällt sofort die mittig platzierte Grafik auf. Zwei Karteireiter bilden das Dach zur Grafik und halten für den Interessierten Informationen parat. Zum einen on Top: Followers, Following, Tweets und Mixed. Zum anderen die Zeitspannen: stündlich, eine Woche, ein Monat, drei Monate oder sogar sechs Monate. Meldet der Nutzer sich beim Dienst an, werden ihm über den Reiter „Mixed“ Grafen aus Tweets und Follower angezeigt. Nach der Anmeldung, kann der Nutzer zudem zwischen kostenloser und kostenpflichtiger Variante wählen. Von 15 US-Dollar pro Monat bis hin zum „Pro Stats Branded“ für 150 US-Dollar ist die Palette breit aufgestellt. Toll: Es lassen sich selbst mit der kostenlosen Version drei Accounts anschaulich vergleichen.

Fast alles kann veröffentlicht werden

Unter der Übersicht wird die aktuelle Anzahl an Follower, Following und Tweets als Zahlenwert angezeigt. In Klammern stehen hinter jedem Wert die Zahl für den letzten Tag und der errechnete Durchschnitt. Zusätzlich gibt es einen Wert fürs allgemeine Social-Ranking, der aus 1,2 Millionen Twitter-Usern errechnet wird. Interessant: Daneben wird grafisch hochgerechnet, wie viel Follower man je nach Tagen bekommen könnte. Wer möchte kann sich den Grafen auch als Bild herunterladen, auch ein Code zum Einbinden steht zur Verfügung. Die Verknüpfung zu Twitter ist stark. So lässt sich fast jeder Wert veröffentlichen.

Was ein wenig seltsam stimmt: Gegen Bezahlung katapultiert sich der Tweople auf die Startseite des Dienstes und wirbt so für sich selbst. Er erscheint als Beispielgraf oder rechts in einer Liste, like Facebook.

Und, taugt Twittercounter etwas?

Um die Social-Media-Kanäle zu überwachen, eignet sich twittercounter.com nur bedingt. Dennoch, für eine schnelle Übersicht ist es hervorragend geeignet. Neben Klout und anderen Mess-Tools ist es ein schönes Spielzeug, was speziell mit schönen Grafiken und Werten überzeugen kann. Speziell der kostenlose Vergleich ist nett umgesetzt. Schaut euch das Tool einfach selbst an.

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