Studie: M-Commerce auf dem Vormarsch

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Mobile Endgeräte wie Smartphones werden zum Herzstück von Multi-Channel-Vertriebssystemen. Kunden haben durch Smartphones die Möglichkeit, sich während des Shoppings im stationären Geschäft parallel in der Online-Welt zu bewegen und weiterführende Preis- und Produktinformationen abzurufen. Die aktuelle Studie des ECC Handel am IFH Köln „Mobile Commerce in Deutschland – Die Rolle des Smartphones im Kaufprozess“ zeigt dabei die Bedeutung von mobilen Endgeräten.

Smartphones übernehmen eine zunehmend wichtige Rolle als Informationstool im Vorfeld der Kaufentscheidung. Dabei zeigt die „M-Commerce-Studie“ des ECC Handel, dass Rund 37 Prozent der Smartphone-Besitzer mehrmals im Monat im stationären Laden Informationen zu Produkten übers Handy abrufen.

Jeder dritte Smartphone-Nutzer sucht häufig Informationen zu lokalen Anbietern

43 Prozent der Smartphone-Nutzer setzen ihr mobiles Endgerät mehrmals im Monat während des Besuchs im stationären Ladengeschäft ein, um speziell Preisinformationen einzuholen. Ebenfalls häufig werden Informationen zur Verfügbarkeit oder weiterführende Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen abgerufen. Die Studie zeigt auch, welches Potenzial die verstärkte Verbreitung von Smartphones für den stationären Handel bietet: Mehr als jeder sechste Smartphone-Nutzer sucht mehrmals pro Woche Informationen über lokale stationäre Händler. Weitere 21,5 Prozent nutzen ihr Handy hierfür mehrmals im Monat. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Informationssuche mit mobilen Endgeräten bereits zum festen Bestandteil im Kaufprozess von vielen Konsumenten geworden ist.

Preisvergleichs- und Bewertungswebsites am beliebtesten

Um den Kunden online abholen zu können, müssen sich Unternehmen im Web attraktiv präsentieren und auf ihren Websites gezielt relevante Informationen anbieten. Bei den Konsumenten am beliebtesten sind mit 37 Prozent neutrale Plattformen wie Preisvergleichs- oder Bewertungswebseiten. Mit knapp 29 Prozent folgen Websites konkurrierender Anbieter. Am dritthäufigsten informieren sich Smartphone-Besitzer auf der Website des Anbieters, in dessen Ladengeschäft sie sich gerade befinden. Damit Händler – online wie offline – besser von der weiten Verbreitung mobiler Endgeräte profitieren können, sollten sie die Informationsansprüche potenzieller Kunden verstehen, um ihnen in einem zweiten Schritt die Informationssuche sowie den Kaufabschluss mit dem Handy zu erleichtern. Dabei gilt es einerseits, die mobilen Seiten für Smartphones zu optimieren und andererseits, etwa durch QR-Codes, Möglichkeiten zu schaffen, weiterführende Informationen verfügbar zu machen sowie den Kauf von Artikeln zu ermöglichen.

Über die Studie:

Die Zielsetzung der Studie „Mobile Commerce in Deutschland – Die Rolle des Smartphones im Kaufprozess“ besteht darin, Handelsunternehmen das Potenzial und die Herausforderungen im M-Commerce aufzuzeigen. Dafür wurde der Status quo der Nutzung von Smartphones und Tablets für Informationssuche, Kauf und Bezahlung ermittelt. Für die Studie wurden 1.011 deutsche Smartphone-Besitzer zu ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die Studie kann ab sofort auf der Website des ECC Handel heruntergeladen werden.

Bildrechte-Teaser: (c) Ben Chams – Fotolia.com

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