toplink: Weltpolitik führt zu Cloud Cocooning

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Der weltpolitische Trend zur Nationalstaatlichkeit – von „America first“ bis zum Brexit – wird zu einem Cloud Cocooning führen, sagt der Cloud-Betreiber toplink (www.toplink.de) voraus. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben eines der größten Cloud-Telefonsysteme Deutschlands betreibt, versteht unter „Cloud Cocooning“ die Datenspeicherung in einer „sicheren Cloud innerhalb der firmenspezifischen politischen Hemisphäre“. „Vereinfacht gesagt werden deutsche Unternehmen eine Cloud bevorzugen, die der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland unterliegt und beispielsweise US-Firmen eher auf US-basierte Cloud-Dienste zurückgreifen“, verdeutlicht Jens Weller, Geschäftsführer bei toplink. Er geht davon aus, dass deutsche Unternehmen US-Anbieter scharenweise verlassen und in heimische Clouds wechseln werden. „Seit der nächste US-Präsident feststeht, haben sich die Anfragen bei uns um 30 Prozent erhöht“, nennt Jens Weller konkrete Zahlen. Die toplink GmbH verfügt über ein eigenes logisches Datennetz mit Übertragungsraten von bis zu 10Gbit/s sowie ein eigenes Telefonnetz in Deutschland in allen 5200 Anschlussbereichen der Deutschen Telekom GmbH. Alle Dienste werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben und unterliegen den deutschen Datenschutzbestimmungen.

„Internationale Unternehmen – Anbieter wie Anwender – stellt ‚Cloud Cocooning‘ vor erhebliche Herausforderungen, die 2017 voll zum Tragen kommen werden“, prognostiziert Jens Weller von toplink. Die vom neuen US-Präsidenten angekündigte Aufkündigung der transpazifischen Partnerschaft (Trans-Pacific Partnership, TPP) zwischen den USA, Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam werde binnen kürzester Zeit zur Cloud-Regionalisierung im asiatisch-pazifischen Raum führen, bewertet toplink die politische Weltlage. Für die transatlantische Partnerschaft verweist toplink auf aktuelle Studien der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS), nach denen das Vertrauen der deutschen Wirtschaft in den EU-US Privacy Shield zwischen der Europäischen Union und den USA gering ist. Laut einer NIFIS-Umfrage sehen beinahe zwei Drittel den EU-US Privacy Shield genauso kritisch wie das vorherige Safe-Harbor-Abkommen, das der Europäische Gerichtshof (EUGH) im Oktober 2015 für ungültig erklärt hatte.

„Deutschland ist sicherlich einer der sichersten Standorte der Welt in Bezug auf Datenschutz. Daher zählt eine in Deutschland beheimatete Cloud unzweifelhaft zu den technisch und rechtlich sichersten Lösungen“, postuliert Jens Weller.

 

www.toplink.de

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