Unternehmensdaten durch Backup-Software schützen

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Was früher hauptsächlich im eigenen Interesse geschah, ist heutzutage gesetzlich vorgeschrieben und für Unternehmen nicht mehr wegzudenken – eine regelmäßige Datensicherung durch Backup-Systeme schützt sowohl die Unternehmensdaten als auch die potentieller Kunden. Das stellt eine wichtige Grundlage für vertrauensvolle Zusammenarbeit und langfristige Erfolge dar.

Den richtigen Schutz gewährleisten

Auch Gerichte sehen es mittlerweile als selbstverständlich, dass sich Unternehmen vor diversen Datenverlusten schützen. Voraussetzung hierfür ist nicht nur ein zeitgemäßes Backup-System, sondern auch dessen regelmäßige Prüfung und Aktualisierung. Deswegen ist es wichtig, sich im Vorfeld, ob für private oder berufliche Zwecke, über die beste Backup-Software zu informieren. Spricht man von Schutz, muss man hier zwei Arten unterscheiden – den eigentlichen Schutz vor Datenverlust sowie den rechtlichen Schutz im Falle eines Datenverlustes.

Um als Unternehmen oder beauftragtes IT-Unternehmen im Falle eines Datenverlustes haftungsrechtlich nicht in der Verantwortung zu stehen, reicht es oft nicht, in nationale Rechenzentren oder internationale Clouds auszulagern. So schreibt das Gesetz vor, dass im Sinne der Schutz- und Sorgfaltspflicht in zuverlässigen, regelmäßigen Abständen sogenannte „Datensicherungsroutinen“ eingesetzt werden müssen. Zwar besteht keine Überprüfungspflicht durch externe Dritte, welche mit den Daten des Unternehmens arbeiten dürfen. Jedoch sollten die täglich erzeugten Daten des Unternehmens täglich gesichert und eine Vollsicherung der gesamten Daten mindestens einmal wöchentlich durchgeführt werden.

Daten durch interne Backups schützen

Eine Möglichkeit, Daten regelmäßig zu sichern, sind verschiedene „RDX-Datenträger„. Hierbei kann man jedem Datenträger den Namen „Backup“ geben, alternativ auch das Datum oder den Wochentag, für welchen der Datenträger vorgesehen ist. Dieser Datenträger kann nun täglich gewechselt und anschließend sicher aufbewahrt werden. Wichtig ist außerdem, dass der RDX-Datenträger ausschließlich zur Sicherung an den Server angeschlossen wird und nicht durchgehend, um Viren und Hacker von der Festplatte fernzuhalten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Backup-Daten mit Passwörtern zu verschlüsseln.

Eine weitere beliebte Möglichkeit der Backup-Sicherung ist das sogenannte „NAS-Backup“. Bei diesem Backup verwendet man als Datenziel einen gesonderten Netzwerk-Speicher oder aber einen eigenen Rechner als Backup-File-Server im Netzwerk, welcher die Daten sammelt und speichert. Hierbei sollten einige Tipps beachtet werden, um den Zugang durch Hacker oder Fremde zum Server zu verhindern:

– Zugriff nur über geschützten „Samba/UNC-Netzwerk-Pfad“
– Zugriffsberechtigungen vergeben, um ungehinderten Zugriff zu blockieren
– Freigabenamen des Servers ein $-Zeichen zufügen, um den Namen im Netzwerk zu verstecken
– Keine Netzwerklaufwerke für Backup-Datenträger einrichten

Generelle Schutzmaßnahmen

Egal, auf welche Lösung Unternehmen zurückgreifen, generell sollten immer Maßnahmen durchgeführt werden, um die Regelmäßigkeit der Datensicherung zu gewährleisten. So sollte regelmäßig geprüft werden, ob das Entschlüsselungspasswort noch bekannt ist und die Sicherungsmedien auf dem aktuellen Stand sind. Wichtig ist außerdem, dass die gesicherten Daten problemlos wieder hergestellt werden können. Hierfür gibt es sogenannte „Bit-für-Bit Backup-Prüfungen“, welche die potentielle Wiederherstellung prüfen und auch nach Schwachstellen suchen. Intern sollte in Unternehmen außerdem ein Handbuch geführt werden, welches ersichtlich macht, wer für die Datensicherung zuständig ist, und wie im Falle eines Datenverlustes vorzugehen ist.

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