Verkauf von Unternehmensanteilen an einen strategischen Partner

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Strategische Partnerschaften mit Unternehmensbeteiligung werden käuferseitig meist dann angestrebt, wenn sich die Produkt und/oder Entwicklungsportfolios ergänzen

Strategische Partnerschaften sind in der IT- Branche üblich. Deren Erfolg tritt nicht automatisch ein. Oft sind es nur Lippenbekenntnisse. Dies kann man daran erkennen, wenn die strategische Partnerschaft nicht einmal über einen wechselseitigen Link „dokumentiert“ ist. Dies beobachteten wir gerade oft bei ERP-Anbietern, bei denen zwar der Link zum Softwarepartner existiert, aber die Website nicht erreicht wird, weil diese Seite nicht mehr existiert und manches Mal auch das Unternehmen nicht mehr.

Um den Erfolg einer strategischen Partnerschaft auch erfolgreich sicherzustellen verlangt der finanzkräftigere Partner oft eine Beteiligung nicht selten sogar eine mehrheitliche Beteiligung.

 

Der kleinere Partner muß sich dann entscheiden, ob er sein „Unternehmerschicksal“ in die Hände des  strategischen Partners gibt. Eine nicht einfache Entscheidung.

Folgende Fragen könnten bei dieser Entscheidungsfindung helfen:

  • Wie sicher sind die strategischen Vorteile der Verbindung?
  • Sind die gemeinsam geplanten Wachstumsraten realistisch?
  • Welchen Wertzuwachs hat der nun kleinere Unternehmensanteil, wenn das Wachstum erreicht wird?
  • Welchen Wertzuwachs hat das Unternehmen, wenn man keine Anteile abgibt?
  • Welche Risiken liegen im eigenen Unternehmen?
  • Warum hat man bisher es nicht geschafft nachhaltig zu wachsen?
  • Welchen Anteil hat der Unternehmer daran, dass ein größeres Wachstum über die erreichten „Grenzen“ nicht erreicht hat?
  • Deckt der strategische Partner ggfls. bestehende nicht vorhandenen Fähigkeiten ab und in welchem Maße?

 

Wichtig ist, dass der Unternehmensanteilsverkäufer ein wirklich gutes Verhältnis zum strategischen Partner aufbauen kann. Dies ist nur dadurch zu gewinnen, dass man die gemeinsame Planung gemeinsam erstellt und auch gemeinsame Zeit verbringt, um ein „Gefühl“ für den strategischen Partner zu gewinnen um ein „gutes Gefühl“ zu bekommen.

Um Risiken zu reduzieren, könnte eine Ausstiegsklausel, innerhalb des ersten Jahres vereinbart werden. Man sollte sich aber darüber klar sein, dass dies u.U. bedeutet, dass man versucht ein Jahr mit „angezogener Handbremse“ zu fahren und die Synergien aufgrund der Frist ausbleiben.

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Anmeldung/Agenda

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