Vorteile von Funk in der Zutrittskontrolle

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Solothurn, April 2017. Bei elektronischen Zutrittskontrollsystemen gibt es zwei wesentliche Unterschiede im Aufbau: Offline- und Online-Systeme. Online-Systeme sind permanent vernetzt; Administratoren verwalten und vergeben Berechtigungen zentral. Des Weiteren verfügen sie über aktuelle Statusmeldungen aller Türen, sind jedoch mit einem hohen und kostspieligen Installationsaufwand und Verkabelung, verbunden. Offline-Systeme sind dagegen wesentlich einfacher und kostengünstiger zu installieren. Sie erfordern bei der Vergabe neuer Berechtigungen jedoch deutlich mehr Aufwand, Stichwort „Turnschuhnetzwerk“.

Ein elektronisches Zutrittssystem wie das eAccess von der Glutz AG arbeitet mit einer Funkvernetzung und verbindet so die Vorteile beider Welten miteinander. Installationsaufwand und Kosten entsprechen denen eines Offline-Systems, Komfort für Nutzer und Verwaltung dem eines Online-Systems. „Die Programmierung von Beschlägen, Zylindern und Lesern erfolgt ganz einfach per Funkstick über den eigenen Computer. Entsprechende Repeater leiten diese Daten in größeren Gebäuden weiter“, erklärt Patrick Zingg, Marketingleiter der Glutz AG. Über ein Online-Gateway können dementsprechend auch mehrere Standorte von einem Ort und Rechner aus konfiguriert werden. „So kann der zuständige Administrator mit wenigen Klicks tausende Berechtigungen auf Türen neu erstellen, ohne dabei einen Schritt gehen und kilometerlang Kabel verlegen zu müssen“, so Zingg.

Die Zutrittsberechtigungen werden über Funk auf die Beschläge, Zylinder und Leser übertragen und befinden sich nicht auf dem Zutrittsmedium. Glutz eAccess ist einfach zu installieren oder nachzurüsten und jederzeit ohne großen Aufwand flexibel erweiterbar, da grundsätzlich keine Kabel verlegt werden müssen. „Mit unserer Funk-Lösung kommen Anwender in den Genuss fast aller Funktionen einer Online-Lösung, aber für die Kosten einer Offline-Lösung“, sagt Zingg. Alle Glutz eAccess Komponenten sind technisch voll ausgebaut, so dass eine Erweiterung jederzeit möglich ist. Wird etwa zuerst ein reines Offline-System installiert, kann dies jederzeit ohne Firmware-Update oder Platinentausch auf eine Funk-Programmierung ausgebaut werden. „So wird aus einem reinen Offline-System in wenigen Augenblicken ein Funk-Online-System“, erklärt Zingg. Anwender profitieren dadurch von einem hohen Investitionsschutz. Nicht nur die Plug & Play-Installation, auch der Gebrauch der entsprechenden kostenlosen Software ist kinderleicht – Glutz plant grundsätzlich maximal einen Schulungstag ein. Die mögliche Nutzerzahl ist riesig, bis zu einer halben Million Medien sind problemlos zu verwalten. Batterien in den Glutz Produkten halten rund 50.000 Schließungen oder drei Jahre im Standby-Modus und geben rechtzeitig eine Warnmeldung ab, wenn sie bei zehn Prozent nutzbarer Kapazität stehen. Die gesamte Soft- und Hardware wird von Glutz entwickelt. Dabei existiert nur eine einzige Firmware, deren Update regelmäßig und kostenlos erfolgt. Mit Repeatern können bis zu 20 Türen in rund 30 Metern Entfernung vom Funkstick erreicht werden, so dass auch größere Gebäude und Etagen einfach per Funk verwaltet werden können. Dank einer Triple DES-Verschlüsselung ist der Sicherheitsfaktor besonders hoch.

Weitere Informationen unter www.glutz.com

Über Glutz

Als international renommierter Lösungsanbieter kombiniert Glutz seit mehr als 150 Jahren Handwerk, Technologie, Design und Kundenservice zu sicheren Gesamtlösungen für den komfortablen Zutritt. Die eigene Entwicklung und Produktion von Schlössern, Beschlägen und Zutrittssystemen ermöglicht dabei durchgängige Lösungen rund um die Tür und die Umsetzung individueller Anforderungen. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Solothurn hat Tochterfirmen in Deutschland, Österreich, UK und Singapur.

                 

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