Zehn (+ 1) günstige SSDs im Überblick

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Die Computerwoche sucht und findet in einem aktuellen Artikel die günstigsten Solid State Drives. Neben dem einzelnen Gigabyte-Preis, prüfte das Testlabor auch die Geschwindigkeiten der einzelnen Festplatten. Wir haben uns die Zusammenstellung angeschaut und mit einem persönlichen Testsieger ergänzt.

Ich erinnere mich noch gut. Vor genau drei Jahren bekam ich von RunCore eine SSD überlassen; 256 Gigabyte, 1.500 US-Dollar. Heute wird sie für zirka 700 US-Dollar verkauft. Viel Geld, ich gebe es zu. Der beschriebene Preisfall ist allerdings bei sämtlichen SSDs zu beobachten. Das Motto: Jeder kann sich heutzutage eine SSD leisten.

Das Online-Magazin Computerwoche hat sich diesem Thema angenommen und die zehn günstigsten Flashspeicher zusammengestellt.

Platz 10: SSD OCZ Vertex 3

Auf Platz zehn schaffte es die SSD OCZ Vertex 3 mit 240 Gigabyte. Die Kollegen haben errechnet, dass das 84 Cent pro Gigabyte ausmacht, knapp 190 Euro (Straßenpreis). Der Nutzer darf sich nach dem Einbau mit einer nutzbaren Kapazität von 223,6 Gigabyte freuen. Genug Platz für das Betriebssystem sowie Bilder und der eigenen MP3-Sammlung.

Platz 9: Corsair Force 3 120GB

Mit der Hälfte Speicherplatz muss die Corsair Force 3 auskommen. 120 Gigabyte sollten aber für das Betriebssystem und Programme ausreichen. Diese Lösung ist für Cloud-Nutzer wie geschaffen. Wer allerdings auf zwei Festplatten im Notebook setzt, sollte ebenfalls zuschlagen. So kostet der Gigabyte gerade einmal 82 Cent, 98 Euro insgesamt. Leider wird das Schreiben und Kopieren als ausreichend angegeben.

Platz 8: Crucial m4 256GB Data Transfer Kit

Auf Platz acht schafft es das Crucial m4 256 Gigabyte Data Transfer Kit. Es soll laut Testbericht sehr gute Lesefähigkeiten besitzen. Zudem überzeugt der Speicher mit niedrigem Energieverbrauch. Das Gigabyte kostet 82 Cent – umgerechnet 209 Euro.

Platz 7: Sandisk Extreme 120GB

Die Sandisk Extreme 120 Gigabyte hatte ich kürzlich selbst als Testexemplar auf dem Schreibtisch liegen. Ich kann dem Testergebnis daher nur zustimmen. Die Zugriffszeiten können sich wirklich sehen lassen. Und der Preis ist mit 81 Cent pro Gigabyte sensationell günstig. Das sind insgesamt gerade einmal 97 Euro.

Platz 6: Samsung SSD 830 Series 256 Gigabyte

Samsung spielt im SSD-Segment eine der bestimmenden Hauptrollen. Mit der 830 Series 256 Gigabyte (MZ-7PC256D/EU)) schafft es das Unternehmen im Test auf Platz sechs. Sie beschreibt die schnellste SSD im Test. Laut Testergebnis überzeugt sie auch in allen anderen Tempomessungen. Lediglich während mehreren Schreibzugriffen verliert die Platte an Geschwindigkeit. Auch nützliche Software liegt dem Speicher bei. Das Gigabyte kostet 82 Cent, dementsprechend werden 207 Euro fällig.

Platz 5: Solidata X8 240 Gigabyte

Platz fünf mit 80 Cent pro Gigabyte nimmt die Solidata X8 240 Gigabyte ein. Speziell die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten werden im Test hervorgehoben. „Ein exzellentes Leistungsniveau erreicht die Solidata-SSD auch im Festplatten-Benchmark des PC Mark Vantage“. Kritisch sehen die Tester die niedrige Leistungsaufnahme unter Last. Dabei soll auch der Verbrauch im Leerlauf zu hoch sein. Ein bescheidener Lieferumfang rundet das Paket für umgerechnet 192 Euro ab.

Platz 4: Solidata X8 120 Gigabyte

Auf dem vierten Platz schafft es die Solidata X8 120 Gigabyte. Sie verfügt über sehr gute Leseleistung und über den am niedrigen Last-Stromverbrauch aller Solid State Drives im Test. Lediglich im Leerlauf soll der Speicher zuviel Strom verbrauchen. Die 120 Gigabyte kosten dafür gerade einmal 80 Cent pro Gigabyte, also 96 Euro.

Platz 3: Winkom Powerdrive ML-X8 240 Gigabyte

Den dritten Platz, mit gerade einmal 77 Cent pro Gigabyte, nimmt die Winkom Powerdrive ML-X8 240 Gigabyte ein. Sie überzeugt im Schnitt bei allen Anforderungen. Der Test hebt besonders die „exzellenten Transferraten im Praxistest sowie die reaktionsschnellen Zugriffszeiten“ hervor. Auch die Leistungsaufnahme soll hervorragend sein. Mit 184 Euro ist sie zudem sehr günstig.

Platz 2: Adata S510 Series 120 Gigabyte

Den zweite Platz erobert sich die Adata S510 Series 120 Gigabyte. Sie überzeugte im Test speziell bei den Tempotests sowie durch einen sehr guten Befehlsdurchsatz beim Lesen. Auch die Leistungsaufnahme spricht für die Platte. Durch den niedrigen Gigabyte-Preis von 77 Cent pendelt sich der Endpreis bei zirka 71 Euro ein. Auch hier dürften sich gerade Cloud-Nutzer angesprochen fühlen.

Platz 1: OCZ Agility 3 240 Gigabyte

Zurecht findet man die OCZ Agility 3 240 Gigabyte auf Platz eins wieder. Für sie gilt, 74 Cent pro Gigabyte, also 177 Euro. „Die OCZ Agility 3 240GB (AGT3-25SAT3-240G) überzeugt in den Tempo-Tests durch ein exzellentes Ergebnis im PC Mark Vantage, konstant hohe sequenzielle Schreibraten und blitzschnelle Zugriffzeiten“. Der Stromverbrauch wird ebenfalls als gering beschrieben. Lediglich beim Kopieren zeigt die SSD einige Schwächen.

Testsieger der Redaktion: Corsair Performance Pro 256 Gigabyte

Unserer persönlicher Gewinner ist zweifelsohne die Corsair Performance Pro 256 Gigabyte. Sie verfügt über einen sehr schnellen Datentransfer und ist absolut lautlos. Wobei die meisten SSD leise schnurren. In mehreren Tests schaffte sie einen Dauertransfer (Lesen/Schreiben) von 397 beziehungsweise 345 Megabyte pro Sekunde. Der Hersteller vergibt anstelle den üblichen zwei Jahren Gewährleistung, drei Jahre Garantie. Lediglich eine Installationsanleitung sowie ein SATA-Kabel fehlt dem Paket. Der Preis von zirka 290 Euro fällt zudem ein wenig höher aus.

Bildrechte-Teaser: (c) Cowpland – Fotolia.com

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2 Kommentare

  1. Pingback: SSD für über 17.000 Euro? Toshiba stellt neue PX-Serie vor | MIT

  2. Danke für die Auflistung, euren Sieger Crosair werde ich mir demnächst mal zulegen. Die Samsung hätte bei mir eine wesentlich höhere position bekommen, da sie spürbar fixer ist als alle anderen SSD, die ich jemals mi Einsatz hatte. Vor den OCZ kann ich aus Erfahrung aber nur warnen, in 6 Monaten sind mir 3 verschiedene modelle verstorben, deren Ersatzgeräte sind mittlerweile auch tot. Vielleicht hilfts ja jemand 😉 Danke Markus für den Test.

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