„Alles aus einer Hand“, wenn es um Workwear und PSA geht: Darauf legen viele Betriebe in Handwerk und Industrie 2026 verstärkt Wert. Im DBL Mietservice gibt es neben Workwear auch Multinormkleidung von STRAUSS.
Die Stagnation der Auftragslage im Handwerk sowie die Krise vor allem in der produzierenden Industrie machen den Unternehmen weiter zu schaffen. Kostensteigerungen und Fachkräftemangel bleiben in den Betrieben treibend. Wie steht es da um das Thema Berufskleidung fürs Team? Nachgefragt bei Thomas Krause von der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH.
Herr Krause, ist die Stimmung Ihrer Kunden aus dem Handwerk und der Industrie positiver als im vergangenen Jahr?
Viele unserer Kunden aus Handwerk und Industrie spüren die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit weiterhin deutlich. Wo die Aufträge stagnieren oder Investitionen verschoben werden, bleibt die Stimmung eher zurückhaltend. Gleichzeitig sehen wir aber auch Bereiche, die stabil laufen und bei denen das Thema Mitarbeiterbindung und professioneller Auftritt einen hohen Stellenwert hat. Betriebe investieren gezielt dort, wo es ihnen Nutzen bringt. Berufskleidung gehört dazu.

Einige Unternehmen kämpfen doch aktuell mit Entlassungswellen, einigen macht der Fachkräftemangel weiter deutlich zu schaffen. Welche Rolle spielt hier das Thema Berufskleidung und was können Sie bieten?
Ja, parallel erleben wir gerade Betriebe, die aus wirtschaftlichen Gründen Personal abbauen müssen – und andere, die dringend neue Fachkräfte brauchen. Für beide Situationen spielt Berufskleidung eine wichtige Rolle. Denn egal, ob es um Gewinnung oder die Bindung von Mitarbeitern geht: Ein professioneller Auftritt in hochwertiger Berufskleidung ist ein Signal von Wertschätzung. Und das wird schon sehr genau in der Belegschaft wahrgenommen. Wir unterstützen die Unternehmen, indem wir ihnen flexible und budgetorientierte Lösungen anbieten. Viele Betriebe wollen ihre Teams gut ausstatten, aber ohne hohe Anschaffungskosten oder organisatorischen Aufwand. Genau da ist Mietservice ein Angebot. Wir stellen im Leasing hochwertige Workwear, aber auch PSA wie Warnschutz oder Multinormkleidung bereit, sorgen für die Pflege und Reparatur. Damit ermöglichen wir planbare, transparente Kosten. Für die Unternehmen ist das ein Vorteil, weil sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Für die Mitarbeiter bedeutet es Entlastung.
Thema PSA. Die ist oft kostspielig, aber für viele Unternehmen unverzichtbar. Was ist hier der Trend?
PSA ist 2026 tatsächlich ein Thema, bei dem wir eine Entwicklung sehen. Viele Unternehmen benötigen normgerechte Schutzkleidung, wollen aber gleichzeitig die hohen Investitionskosten vermeiden. Der Trend geht hier eindeutig in Richtung kombinierbare Systeme. Denn die Betriebe möchten ihr Team mit Workwear und nötigen Warnschutz, Schweißerschutz oder – vor allem in der Industrie – auch mit multigenormter Kleidung so ausstatten, dass möglichst viele Einsatzbereiche abgedeckt werden und alles untereinander professionell harmoniert. Das können wir im Mietservice abbilden. Wir nehmen 2026 viele neue PSA-Kollektionen und -Artikel ins DBL Sortiment auf, die gut aufeinander abgestimmt sind und tolle Details mitbringen. Beispielsweise dehnbare Materialsätze, verbesserte Bewegungsfreiheit, mehr Farbauswahl. Das bedeutet für die Betriebe Sicherheit und den einheitlichen Auftritt des kompletten Teams. PSA soll heute nicht nur schützen, sie soll sich unkompliziert in die gesamte Workwear integrieren lassen. Dieser Alles-aus-einer- Hand-Anspruch wird bei unseren Kunden immer wichtiger – denn wir statten ja nicht nur mit Schutzkleidung aus. Wir übernehmen auch die fachgerechte Pflege. Das kommt den Betrieben entgegen, die bei PSA sicherstellen müssen, das diese auch nach der Wäsche noch die volle Schutzleistung liefert. Das gewährleisten wir.
Spielen Markennamen immer noch so eine große Rolle?
Auf jeden Fall. Daran wird sich auch 2026 nichts ändern. Bestes Beispiel ist hier STRAUSS – viele Betriebe fragen explizit nach dieser Marke. Und wir sind wirklich stolz, dass wir als offizieller Partner von STRAUSS die Marke im DBL Mietservice anbieten können. Neben drei angesagten Workwear-Linien haben wir das Angebot kürzlich auch um eine Multinormkollektion von STRAUSS erweitert – die e.s.vision Multinorm. Das kommt sehr gut an.
Bleiben wir noch beim Thema PSA. Gibt es hier auch neue innovative Kollektionsteile, auf die sich die Profis 2026 freuen dürfen?
Ja, definitiv. 2026 dürfen sich die Profis auf mehrere wirklich innovative PSA-Artikel freuen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf noch leichteren Materialien. Gerade bei Multinormkleidung entwickeln sich die Gewebe weiter – wir sprechen von deutlich reduziertem Gewicht bei gleichzeitig hohem Schutzlevel. Beispielsweise auch bei Multinormkleidung für Mitarbeiter, die Schutz vor Störlichtbogen bis APC2, also doppellagige Kleidung, benötigen. Das kommt bei den Mitarbeitern extrem gut an. Denn im Multinormbereich habe die Profis oft mit hohen Umgebungstemperaturen zu kämpfen – dafür gibt es noch bessere Lösungen. Dazu kommen neue, ergonomischere Lösungen. Gefragt sind zum Beispiel moderne Hybrid-Arbeitshosen, die robuste Schutzbereiche mit großen Stretchzonen kombinieren. Solche Modelle bieten nicht nur Sicherheit, sondern auch viel mehr Bewegungsfreiheit. Das ist ja etwas, dass viele aus der normalen Workwear bereits kennen und deshalb auch bei PSA erwarten. Ein weiterer Trend: Workwear, die nach der Norm 17353 für mehr Sichtbarkeit bei mittleren Risiken normiert ist. Ebenso ist mehr Vielfalt bei funktionalen Layern gefragt. 2026 nehmen wir unter anderem multinormierte Fleecejacken und erstmals auch einen solchen Hoodie mit ins Sortiment. Der ist gleichzeitig leger und das ist etwas, worauf viele gewartet haben. Die Profis wollen PSA, die sich im Alltag genauso angenehm trägt wie moderne Workwear.
Hier spielen die Konfektionäre also mit?
Auf jeden Fall, hier gibt es tolle Entwicklungen am Markt und wir arbeiten seit Jahren mit vielen namhaften Herstellern vertrauensvoll zusammen. Davon profitieren unsere Kunden, die ihre Kleidung im DBL Mietservice beziehen wollen. Diese Weiterentwicklungen zeigen übrigens, wohin die Reise geht: Schutzkleidung, die leichter, flexibler und komfortabler wird und sich trotzdem nahtlos in ein einheitliches Bekleidungskonzept integrieren lässt. Insgesamt geht der Trend eindeutig dahin, dass Workwear und PSA optisch zusammengehören.
Wie sieht es bei der Optik aus? Welche Farbstellungen sind bei Workwear und bei PSA wie Multinormkleidung vorne?
Wir sehen 2026 ganz klar den Trend zu moderneren, abgestimmten Farbstellungen. Auch Multinormkleidung gibt es inzwischen in attraktiven Bi-Color-Varianten, etwa in Nachtblau/Schwarz oder Anthrazit/Schwarz. Das wirkt deutlich moderner und lässt sich sehr gut mit entsprechender Workwear kombinieren. Auch im Warnschutzbereich wird es stimmiger. Warngelb oder Warnorange werden verstärkt mit dunklen, markanten Tönen kombiniert, etwa mit Nachtblau oder Anthrazit. Das ergibt ein ruhigeres Gesamtbild, ohne die Normanforderungen zu beeinträchtigen. Dazu kommen neue Reflexelemente, teilweise farbige Akzente, etwa in Orange.
Gibt es 2026 auch mehr Auswahl für weibliche Mitarbeiter? Diese mussten sich ja rückblickend häufig mit Unisex-Modellen begnügen…
Stimmt, viele Handwerkerinnen und Mitarbeiterinnen in der Industrie hatten lange lediglich Unisex-Modelle zur Auswahl. Die funktionieren, aber sitzen nicht immer optimal. Auch hier bieten die Konfektionäre immer mehr Auswahl. Deshalb nehmen wir im Mietservice viele neue Artikel speziell für Frauen auf – sowohl in der Workwear als auch im PSA-Bereich. Dazu gehören passformoptimierte Jacken, Workerhosen und auch Schutzkleidung in abgestimmten Damenschnitten. Die sind ergonomisch an die weibliche Silhouette angepasst und bieten viel besseren Tragekomfort. Das alles unterstreicht den einheitlichen Auftritt auch in gemischten Teams. Genau das wünschen sich viele Betriebe mittlerweile ausdrücklich.
Herr Krause, vielen Dank für das Gespräch!
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