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Das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft hat in der neuen Studie rund 450 Unternehmen befragt. Das Ergebnis: Flexible Arbeitszeiten, Weiterbildung und betriebliche Altersvorsorge zählen zu den am häufigsten eingesetzten Instrumenten, um Beschäftigte zu gewinnen und langfristig zu binden. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Benefits als Bestandteil einer ganzheitlichen Vergütungsstrategie. Besonders dynamisch entwickeln sich Benefits, die Beschäftigten zusätzliche Flexibilität, Mobilität und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Die größten Zuwächse gegenüber der letzten Erhebung verzeichnen: Workation (+60 %), Erholungsbeihilfen (+50 %), Fahrrad- und E‑Bike-Leasing (+44 %), Umwandlung von Entgeltbestandteilen in Zeit (+43 %) und Zuschüsse zu Fitness- und Sportangeboten (+42 %). Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse ist in der aktuellen Management Summary erschienen: www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2026


Die Auswertung zeigt, welche Leistungen Unternehmen anbieten, welche Entwicklungen sich abzeichnen und welche Handlungsfelder sich für die betriebliche Praxis ergeben.


Flexibilität bleibt entscheidender Erfolgsfaktor
Für das Gewinnen und Binden von Fach- und Führungskräften zählen flexible Arbeitszeiten, eine vertrauensvolle Führungskultur, eine marktgerechte Vergütung und die Möglichkeit mobiler Arbeit weiterhin zu den wichtigsten Faktoren. Gegenüber der Erhebung aus dem Jahr 2023 haben sich die Prioritäten der Unternehmen kaum verändert.


70 Prozent erwarten steigende Bedeutung von Benefits
Die Bedeutung von Benefits wird nach Einschätzung der Unternehmen weiter zunehmen. Rund 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Zusatzleistungen künftig noch wichtiger werden. Benefits gelten damit zunehmend als Ergänzung zur klassischen Vergütung und als wichtiger Baustein der Arbeitgeberattraktivität.


Über die Studie
Die ifaa-Studie „Anreiz- und Vergütungssysteme 2026“ basiert auf einer Online-Befragung von 453 Unternehmen, darunter 353 Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie. Die Erhebung fand von Februar bis Mai 2026 statt und knüpft an die Vorgängerstudien aus den Jahren 2020 und 2023 an.

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