Neue KI-Agenten für Security-Teams erkennen und beheben Risiken, sobald sie auftreten

Cycode, der Pionier im Bereich Agentic Development Lifecycle Security, hat Agentic Workflows vorgestellt. Die KI-Agenten können Risiken bereits in dem Moment erkennen, priorisieren und beheben, in dem sie auftreten. Innerhalb der von Sicherheitsteams festgelegten Grenzen entwickeln Agentic Workflows damit herkömmliche Security-Modelle zu einem agentengesteuerten und vom Menschen kontrollierten Ansatz weiter.

KI erzeugt neue Risiken schneller, als von Menschen gesteuerte Gegenmaßnahmen sie bewältigen können. Mehr Code, neue Angriffsflächen, neue Klassen KI-spezifischer Schwachstellen – und ein immer kürzeres Zeitfenster zwischen Bekanntwerden und Exploit bringen herkömmliche Security-Modelle an ihr Limit.

Agentic Workflows von Cycode verändern die Modelle grundlegend. Security-Teams definieren mit diesem Ansatz Workflows einmalig: die auslösenden Ereignisse, die Abfolge der eingeleiteten Maßnahmen sowie die Konfidenzschwellen und Kontrollmechanismen, die jeden Schritt steuern. Ab diesem Zeitpunkt starten die Workflows automatisch, sobald das auslösende Ereignis eintritt – sei es eine neue CVE (Common Vulnerabilities and Exposures) in einer geschäftskritischen Anwendung, eine ausnutzbare Schwachstelle, bei der die vereinbarte Behebungsfrist überschritten wurde oder eine von Entwicklern ignorierte hochriskante Regelverletzung. Die Security-Teams legen dabei fest, welche Aktionen autonom ablaufen und welche eine menschliche Überprüfung erfordern.

Agenten übernehmen die Last

Um autonomes Risikomanagement schnell umzusetzen, bietet Cycode eine Bibliothek vorgefertigter Templates an, die Teams unverändert nutzen oder an ihre eigenen Anforderungen in Bezug auf Umfang und Kontrolle anpassen können. Die Templates decken Anwendungsfälle für autonome Priorisierung und Behebung, den Abbau von Backlogs, SLA-Eskalation, Exception Management und Container-Remediation ab.

Das Template im Bereich Exception Management wird beispielsweise ausgelöst, wenn Entwickler Hochrisiko-CVEs mit bekannten Exploits ignorieren. Der Statuswechsel von „offen“ zu „ignoriert“ löst eine Analyse der Ausnutzbarkeit aus. Ergibt die Analyse, dass keine oder nur eine begrenzte Ausnutzbarkeit besteht, empfiehlt der Agent, die Ausnahme des Entwicklers zu akzeptieren. Bestätigt die Analyse hingegen eine tatsächliche Ausnutzbarkeit mit hoher Konfidenz, öffnet der Workflow die Schwachstelle erneut.

Dies ist nur ein Beispiel für das neue Betriebsmodell, bei dem Sicherheitsmaßnahmen mit Maschinengeschwindigkeit reagieren, sobald ein riskantes Ereignis eintritt – kontrolliert von menschlichen Experten. So skaliert Sicherheit mit der agentischen Entwicklung mit.

„Während sich immer mehr Risiken inzwischen mit Maschinengeschwindigkeit verbreiten, ist Sicherheit oft noch auf menschliche Geschwindigkeit angewiesen. Darauf zu warten, dass ein Mensch jedes Risiko bemerkt und Gegenmaßnahmen manuell einleitet, ist daher längst keine akzeptable Arbeitsweise mehr“, sagt Lior Levy, Mitgründer und CEO von Cycode. „Agentic Workflows beseitigen diese Schieflage, ohne die Kontrolle durch den Menschen aufzugeben. Agenten priorisieren und beheben Risiken in dem Moment, in dem sie auftreten, während Sicherheitsteams Umfang und Grenzen der Autonomie festlegen. So wird Sicherheit endlich genauso agentisch wie die Entwicklung, die sie schützt: agentengesteuert und menschlich kontrolliert.“

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