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Wie kann digitale Autonomie in Unternehmen sowie in der öffentlichen Verwaltung konkret umgesetzt werden? Wie lassen sich technologische Abhängigkeiten reduzieren, ohne Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren? Und welche Lösungen stehen heute bereits zur Verfügung, um digitale Souveränität praktisch zu gestalten? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet die neue Fachveranstaltung DSCX – Digital Sovereignty Confex, die am 08. und 09. Juni 2027 im Kongresszentrum Karlsruhe in der umfassend modernisierten Stadthalle stattfindet.

Das Forschungsinstitut für angewandte Informatik (FZI), vertreten durch den hauptamtlichen Vorstand Jan Wiesenberger,  und die Karlsruher Sicherheits-Initiative KA‑IT‑Si unter Leitung von Dirk Fox begleiten die Veranstaltung als Partner und bringen ihre ausgewiesene Expertise insbesondere in das Kongressprogramm ein. Ideelle Unterstützerin ist die Stadt Karlsruhe. Im neu gegründeten Supporting Committee engagieren sich weitere Persönlichkeiten, darunter Christine Regitz für die Gesellschaft für Informatik als deren Past-Präsidentin.

„Wir konnten bereits intensive Gespräche mit interessierten Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft führen. Die Resonanz auf das Format DSCX ist durchweg positiv“, sagt René Naumann, Bereichsleiter Eigenmessen bei der Messe Karlsruhe. „Besonders die einzigartige Positionierung als Praxis-Plattform für digitale Souveränität, wo erprobte Best Practices und konkrete Hands-on-Lösungen für digitale Autonomie, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit aufgezeigt werden, stößt auf großes Interesse.“

Standort Karlsruhe – Datensouveränität trifft Demokratie

„Karlsruhe steht wie kaum ein anderer Standort für die enge Verbindung von Wirtschaft, Wissenschaft, Rechtsstaatlichkeit und technologischer Entwicklung. Eine leistungsfähige Forschungslandschaft, innovative Unternehmen sowie die Institutionen des Rechtsstaates wie auch etablierte Netzwerke schaffen ideale Voraussetzungen, um die Diskussion über digitale Souveränität voranzutreiben und konkrete Lösungen im Rahmen eines zukunftsorientierten Veranstaltungsformats zu präsentieren,“ erläutert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. „Erst kürzlich hat unsere Wissenschaftsministerin Petra Olschowski im Rahmen des  Beschlusses der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) in Karlsruhe zu stärken, Karlsruhe als Hauptstadt der Daten-Demokratie genannt. Die DSCX sehen wir als Veranstaltungsformat, das dieser Idee Ausdruck verleiht.“

In Karlsruhe wird die wachsende Bedeutung des Standorts für Forschung, Daten und digitale Innovation spürbar. Hiervon profitiert auch die DSCX: Wo digitale Souveränität praxisnah mitgestaltet werden soll, bietet Karlsruhe die notwendige wissenschaftliche Expertise, wirtschaftliche Umsetzungskraft und technologische Dynamik.

Vom Handlungsbedarf zur praxistauglichen Lösung

Die DSCX richtet sich gezielt an Praktikerinnen und Praktiker sowie Umsetzungsverantwortliche in Unternehmen und insbesondere der öffentlichen Verwaltung: CIOs, CISOs, IT‑Architekten, Digitalisierungsverantwortliche, KRITIS-Betreiber sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger der öffentlichen Hand.

Geschäftsführungen in Mittelstand und öffentlicher Verwaltung sehen grundsätzlich den Handlungsbedarf bei der digitalen Souveränität, doch häufig fehlt ihnen eine klare Vorstellung davon, wo sie ansetzen und welche Schritte sie als Nächstes gehen sollten. Die DSCX zeigt konkrete Wege auf und bietet Orientierung für die strategische Planung und Umsetzung. Gemeinsam mit ihren IT-Leiterinnen und IT-Leitern können sie die Veranstaltung nutzen, um praxisnahe Lösungen, Best Practices und konkrete Handlungsempfehlungen für die eigenen Anforderungen kennenzulernen.

Im thematischen Fokus stehen die zentralen Säulen digitaler Souveränität: IT-Sicherheit als Grundvoraussetzung, Datenhoheit, Cyber-Resilienz, offene Standards, Interoperabilität sowie die Etablierung digitaler Souveränität aus der Theorie in konkrete Pilotprojekte und skalierbare Lösungen.

Das Confex-Format verbindet Fachvorträge, Diskussionen, Workshops und eine kuratierte Ausstellungsfläche. In mehreren, teilweise parallel verlaufenden Strängen, können die Teilnehmenden ihr Wissen einbringen, konkrete Szenarien bearbeiten und gemeinsam mit Expertinnen und Experten Lösungswege entwickeln. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Unternehmen, Technologieanbieter und Initiativen, die praxiserprobte Ansätze und Best Practices zeigen.

Die soeben in Betrieb gegangene Stadthalle Karlsruhe als Herzstück des innerstädtischen Kongresszentrums bildet den perfekten Veranstaltungsort für dieses zukunftsfähige Format.

So schafft die Konzeption der DSCX einen bestmöglichen direkten Zugang zu technischen und organisatorischen Lösungen, die von der sicheren IT-Infrastruktur über verantwortungsvolle KI bis hin zu Handlungsfähigkeit und resilienten digitalen Strukturen reichen.

Weitere Infos: www.dscx.de

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