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Hybrid-Work- und Homeoffice-Setups sind gekommen, um zu bleiben. Laut dem Statistischen Bundesamt nutzt derzeit rund ein Viertel aller Erwerbstätigen in Deutschland die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Doch es gibt auch skeptische Stimmen, die die Produktivität beeinträchtigt sehen, wenn Mitarbeiter nicht im Büro sind. Work-from-Anywhere-Experte GoTo weiß, wie Mitarbeiter trotz möglicher Produktivitätskiller auch in den eigenen vier Wänden erfolgreich arbeiten und gibt ihnen dafür einen Leitfaden an die Hand.

Laut dem Workforce Wellness Report von FlexJobs sind 99 Prozent der Berufstätigen der Meinung, dass Remote- und Hybridarbeit die beste Arbeitsform für die psychische Gesundheit ist. Allerdings ist es daheim nicht immer einfach, produktiv zu bleiben. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmt schnell und überall lauern Ablenkungen. Der Wäschestapel wächst, der Kühlschrank ist in ständiger Sichtweite, aber auch Streaming-Dienste werden zur Verlockung. Die folgenden Tipps dienen Arbeitnehmern als Kompass für das eigene Homeoffice:

1. Intelligenter Arbeiten, nicht härter

Was immer wichtiger wird: KI-Tools einsetzen! Denn diese können Routineaufgaben übernehmen. Laut der Untersuchung The Pulse of Work in 2025 von GoTo schätzen die befragten Arbeitnehmer, dass sie täglich 3,2 Stunden pro Tag – also 16 Stunden pro Woche – mit Aufgaben verbringen, die KI übernehmen könnte. Denn viele Arbeitnehmer wissen nicht, wie sie KI sinnvoll einsetzen sollen, um Zeit zu sparen und Arbeitsprozesse zu verbessern. Hier müssen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber nachbessern und Chancen zum Erlernen neuer KI-Fähigkeiten geben.

2. Ein Platz nur für die Arbeit

Am allerwichtigsten ist ein ungestörter Platz für die Arbeit. Dazu wird nicht unbedingt ein komplett ausgestattetes Büro benötigt. Dennoch sollten Mitarbeiter eine Umgebung bei sich daheim schaffen, die dazu anregt, produktiv zu sein. Das heißt: bequemer Stuhl, ein leerer Schreibtisch sowie eine gute Beleuchtung, damit die Augen nicht überanstrengt werden. Außerdem können ein paar persönliche Akzente als Motivation dienen, Zeit an dem betreffenden Arbeitsplatz zu verbringen. So wird eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen, in der es sich gleich viel besser arbeiten lässt.

3. Flexible Arbeitszeit? Eigene Grenzen setzen

Flexible Arbeitszeiten gehören zu den großen Vorteilen von Hybrid-Arbeit. Sie bergen aber gleichzeitig auch die Gefahr, rund um die Uhr zu arbeiten. Dabei ist das Risiko hoch, bei ständiger Erreichbarkeit schnell auszubrennen – vor allem, wenn Mitarbeiter keine klaren Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben ziehen.

Die Arbeitszeiten sollten also bewusst festgelegt und möglichst eingehalten werden. Deswegen ist es wichtig, die Teams und sogar die eigene Familie über die individuellen Arbeitszeiten zu informieren. Dafür können Mitarbeiter mit ihren Kollegen den Kalender teilen und die festgelegten Arbeitszeiten klar kommunizieren.

4. Zeiteinteilung und Pausen zur optimalen Aufgabenbewältigung

Viele Berufstätige kennen das Gefühl, ständig zwischen verschiedenen Aufgaben zu springen, ohne wirklich weiterzukommen. Dagegen gibt es verschiedene Ansätze für das Zeitmanagement wie zum Beispiel die Pomodoro-Methode. Dabei wird eine bestimmte Zeit intensiv gearbeitet und danach eine kurze Pause eingelegt.

To-dos strategisch abzuarbeiten, gelingt am besten, indem sich Arbeitnehmer bewusst Stunden dafür blocken. Darüber hinaus sinkt durch den vorgegebenen Zeitplan die Wahrscheinlichkeit, sich ablenken zu lassen. Wichtig ist aber auch: immer wieder Pausen machen. Das heißt, Gedanken schweifen lassen, etwas trinken und bewusst den Laptop außer Acht lassen. Denn es ist erwiesen, dass selbst kurze Pausen Stress abbauen, die Konzentration verbessern und die Kreativität steigern.

5. Aufgabenmanagement-Tools als virtuelle Assistenten

Selbstgeschriebene To-do-Listen geraten oftmals in Vergessenheit. Dabei gibt es dafür simple Lösungen. Mit Kalender- und Projektmanagement-Tools können Teams Aufgaben organisieren, Fristen setzen, Projekte nach Wichtigkeit ordnen und sich untereinander reibungslos abstimmen.

6. Trennende Routinen für die Work-Life-Balance schaffen

Eine der größten Herausforderungen im Homeoffice besteht darin, ein gutes Gleichgewicht zwischen Privatleben und Arbeit zu finden. Schließlich verwischen die Grenzen leicht, wenn Schlafzimmer und Büro nur wenige Schritte voneinander entfernt liegen. Daher sind klare Rituale nach dem Feierabend notwendig, um Abstand zum remoten Arbeitstag zu gewinnen. Ein Spaziergang im Freien oder ein Treffen mit Freunden sorgen hier für eine gute Abwechslung.

7. Gute Teamdynamik trotz Hybrid-Arbeit

Manchmal kann sich die Arbeit von zu Hause aus ziemlich einsam anfühlen. Es gibt keine Gespräche in der Teeküche und keine After-Work-Drinks mit Kollegen. Dennoch funktioniert Team-Building auch virtuell. Regelmäßige Videoanrufe, Austausch via Chat und Online-Teammeetings helfen, ein vertrautes Gefühl zu erzeugen.

Produktiv sein auch daheim

Hybrid-Arbeit eröffnet Möglichkeiten für Flexibilität und Selbstbestimmung im Arbeitsalltag. Aber es stellt Mitarbeiter auch vor Herausforderungen in Form von Ablenkungen und der Trennung von Arbeit und Privatleben. Mit festen Arbeitsplätzen, klaren Zeitstrukturen und digitalen Tools lässt sich die Produktivität gezielt steigern – im Büro sowie zuhause. Priorisierung, Zielsetzung und regelmäßige Pausen sind dabei entscheidend für den Erfolg.

GoTo ist ein Vorreiter in diesem Bereich, denn das Unternehmen unterstützt seine Belegschaft mit innovativen Lösungen und einer offenen Unternehmenskultur. Durch Vertrauen und moderne Technologien werden die Rahmenbedingungen für produktives, ortsunabhängiges Arbeiten geschaffen und entsprechend effektiv und motivierend gestaltet. Damit wird Hybrid-Arbeit zur echten Chance für Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen.

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