Damit ein Team gut zusammenarbeitet, brauchen Führungskräfte heute andere Kompetenzen als vor 30 Jahren. Foto: djd/Zeppelin Universität/Ilja Mess
Ein neuer Studiengang verbindet Management mit psychologischer Perspektive
Damit Unternehmen produktiv und erfolgreich sind, brauchen sie gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeitende. Doch wie können Führungskräfte das Know-how und die Motivation ihrer Mitarbeitenden gleichermaßen fördern? Dieser Frage widmet sich ab Herbst ein neuer Masterstudiengang.
Die Arbeit moderner Führungskräfte
Die Arbeitswelt wandelt sich ständig. Früher war die Arbeit für die meisten Menschen Mittel zum Zweck, sie arbeiteten schlicht, um Geld zu verdienen. Heute dagegen möchten viele Mitarbeitende sich über die Arbeit selbst verwirklichen – was wiederum das Wirken von Führungskräften beeinflusst. Darüber macht sich beispielsweise die Personalabteilung des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen AG am Bodensee intensiv Gedanken. „Heutzutage gehört es zu den Aufgaben einer Führungskraft, dass sich alle gut integriert fühlen“, sagt Sophie Remichius, die seit 13 Jahren in der Organisations- und Führungskräfteentwicklung des Konzerns tätig ist. „Neben der Performancepflicht gibt es mittlerweile eine ausgeprägtere Fürsorgepflicht.“ Um diese beiden Felder sinnvoll auszubalancieren, helfen Grundkenntnisse der Psychologie. Und genau hier setzt der neue Masterstudiengang „Psychology & Management | PSM“ der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen an.

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Im Management auf den Menschen fokussieren
Prof. Dr. Anja Achtziger ist die neue Präsidentin der ZU und leitet dort seit 2012 den Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftspsychologie. „Die ZU hat seit jeher den Anspruch, die Führungskräfte der Zukunft auszubilden“, sagt die Professorin. „Nur wer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versteht, vermag es, deren volles Leistungspotenzial auszuschöpfen. Psychologische Kenntnisse machen sich in jeder Hinsicht bezahlt.“ Deswegen sollen im neuen Studiengang Selbstständigkeit, Reflexionsfähigkeit, Problemlösungs- sowie Kommunikations- und Kooperationskompetenzen systematisch gestärkt werden. Ziel ist es, die Nachwuchsmanagerinnen und -manager auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Die Absolvierenden lernen unter anderem, psychologische Methoden in organisationalen Kontexten anzuwenden, evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen und digitale Transformationsprozesse aktiv zu gestalten. Der neu entwickelte Masterstudiengang startet zum Wintersemester 2026. Unter www.zu.de finden Interessierte alle Informationen zur Bewerbung und zu Beratungsmöglichkeiten.
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