So kann Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag aussehen: Bei der Gebrüder Peters Gebäudetechnik AG in Ingolstadt beispielsweise wurde im Sommer ein Training für kraftstoffsparendes Fahren für die Firmenwagenfahrerinnen und -fahrer angeboten. Foto: djd/www.gebrueder-peters.de

Beispiel aus Ingolstadt: Wie der Mittelstand das Thema Nachhaltigkeit umsetzt

Für Unternehmen gibt es heute keine Alternative mehr zu nachhaltigem Handeln. Sowohl Kunden als auch Bewerber achten darauf, wie nachhaltig eine Firma wirtschaftet und machen ihre Kaufentscheidung beziehungsweise die Wahl des Arbeitgebers davon abhängig. Entscheidend ist die Frage, ob Nachhaltigkeit ein Lippenbekenntnis ist – oder im Unternehmensalltag umgesetzt wird. Der Mittelstand mit seinen flachen Hierarchien tut sich dabei oft leichter, wie ein Beispiel aus dem bayerischen Ingolstadt zeigt.

„Nachhaltigkeit bedeutet in unserem Verständnis auch, dass wir die Menschen, die für uns arbeiten und nach außen repräsentieren, bestmöglich in Sachen Gesundheit und Work-Life-Balance unterstützen“, erklärt Dr. Christian Jäkel, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Gebrüder Peters Gebäudetechnik AG in Ingolstadt. Foto: djd/www.gebrueder-peters.de


Fahrertraining mit überraschendem Ergebnis

Mobilität spielt bei der Gebrüder Peters Gebäudetechnik AG eine große Rolle. Die Fahrzeugflotte ermöglicht es, nah am Kunden zu sein und vor Ort Qualität zu liefern. Doch die Emissionen tragen auch erheblich zur Treibhausgasbilanz des Unternehmens bei. „Im Sommer haben wir deshalb Fahrertrainings für kraftstoffsparendes Fahren für unsere Firmenwagenfahrer angeboten. Zudem wurden Teile der Fahrzeugflotte bereits auf Elektroantriebe umgestellt, dieser Prozess wird weitergeführt“, berichtet Dr. Christian Jäkel, Leiter Unternehmensentwicklung. Infos zum Unternehmen gibt es unter www.gebrueder-peters.de. Überrascht war Jäkel vom Resultat des Fahrertrainings, das in Kooperation mit einer örtlichen Fahrschule durchgeführt wurde. Die Teilnehmer legten zunächst im Stadtverkehr und auf der Landstraße Strecken zurück, dabei wurden Geschwindigkeit und Durchschnittsverbrauch erfasst. Nach der Rückkehr gab es durch Fahrlehrer Tipps, wie man durch sein Fahrverhalten den Verbrauch reduzieren kann. Danach legten die Fahrer dieselben Strecken noch einmal zurück. „Das für alle erstaunliche und motivierende Ergebnis: Die Fahrzeuge hatten weniger verbraucht – und waren dennoch schneller am Ziel“, so Jäkel. Die Mitarbeiter könnten mit ihrem Fahrverhalten auch zum Vorbild für Familie und Freunde und somit zu Multiplikatoren werden.


Die Themen Mobilität und Nachhaltigkeit spielen auch im Nachhaltigkeitsbericht eine wichtige Rolle, welcher für alle Mitarbeitenden bei der Gebrüder Peters Gebäudetechnik AG entworfen wurde. Foto: djd/www.gebrueder-peters.de



Mitarbeitende als wichtigster Faktor

Das Thema Mobilität spielt auch im Pocket Dictionary eine wichtige Rolle, das für alle Mitarbeitenden entworfen wurde. „Die handliche Broschüre soll zeigen, was wir in Sachen Nachhaltigkeit unternehmen und bei allen Fragen zum Thema unterstützen“, so Jäkel. Gerade im mittelständischen Handwerksbetrieb sei der Mensch der entscheidende Faktor: „Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir die Menschen, die für uns arbeiten und nach außen repräsentieren, bestmöglich in Sachen Gesundheit und Work-Life-Balance unterstützen.“ Als Beispiel nennt Jäkel die „Mindestens-120-Kilometer-im-Mai“-Challenge. Dabei war es den Mitarbeitenden selbst überlassen, ob sie wandern, laufen oder radeln – Ziel war es, so viele Kilometer wie möglich zu sammeln.

Quelle: GEBRÜDER PETERS Gebäudetechnik AG, Ingolstadt

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